Entspannt schlafen: So oft sollte die Nachtwäsche im Idealfall gewechselt werden

0
19

Ein Schlafanzug, Pyjama oder Nachtwäsche in Form von Dessous gibt es in zahlreichen
unterschiedlichen Designs und Ausführungen – ob lang oder kurz, dick oder dünn, einfarbig
oder mit Print und sexy oder gemütlich – die Auswahl auf dem Markt ist schier unendlich.
Dabei ist Nachtwäsche im besten Fall mehr als nur eine nächtliche Bekleidung, sondern auch
noch gemütlich und ein optischer Hingucker. Immerhin schläft es sich gleich noch viel besser,
wenn das, was getragen wird, auch noch einen Wohlfühlfaktor aufweist und schön anzusehen
ist. Doch wie oft sollte die Nachtwäsche im Idealfall gewechselt werden und wann ist es Zeit
für die Waschmaschine?
Wer krank ist oder viel schwitzt, sollte seinen Pyjama noch
häufiger wechseln

Auch wenn Nachtwäsche – zumindest bis zu einem gewissen Zeitraum – täglich getragen
wird, reicht es im Normalfall aus, die Sachen bei 40 Grad in der Waschmaschine zu waschen.
Liegt eine Krankheit wie etwa eine Erkältung vor, ist es jedoch besser, die Sachen einer 60
Grad Wäsche zu unterziehen, um auf diese Weise alle Bakterien und Krankheitserreger
abzutöten. Wie alle anderen Kleidungsstücke auch sollten auch Pyjamas und Dessous nach
Farben getrennt gewaschen werden – bunte und dunkle Sachen mit einem Colorwaschmittel
und helle Sachen mit einem Vollwaschmittel. Weichspüler sorgt dabei zwar für besonders
weiche Wäsche, lässt die Fasern auf Dauer jedoch stumpf und porös werden, was dazu führt,
dass die Kleidung sich schneller abnutzt, besonders bei häufigem Waschen. Doch genau das
ist bei Nachtwäsche zwingend erforderlich. Da diese direkt auf der Haut aufliegt, sollte sie
nach spätestens vier Tagen gewechselt werden – wer schwitzt oder krank ist, sollte die Sachen
spätestens nach zwei Tagen gegen frische Nachtkleidung tauschen. Dabei wechselt der
Durchschnittsdeutsche seinen Pyjama gerade einmal nach frühestens zwei Wochen gegen
frische Nachtwäsche – Frauen sogar noch seltener als Männer.
Pyjamas werden häufig nicht nur zum Schlafen getragen

Gerade Nachtwäsche wird häufig nicht nur zum Schlafen getragen – ob zum Frühstück im
Bett oder einem ausgiebigen Serienmarathon am Wochenende – häufig ist der Pyjama von
Tchibo oder anderer Marken eben doch am bequemsten. Kein Wunder, dass schnell einmal
Flecken entstehen oder die Wäsche nicht mehr ganz so frisch riecht, auch wenn sie noch gar
nicht einmal so lange getragen wurde. Doch auch wer seine Nachtwäsche tatsächlich nur
nachts trägt, sollte diese regelmäßig wechseln. Abgestorbene Hautschüppchen, Haare, Staub –
auf einem Schlafanzug findet sich jede Menge Schmutz, auch wenn dieser nicht offensichtlich
dreckig ist. Doch auch wenn der Schmutz nicht mit dem bloßen Auge sichtbar ist, dient dieser

als optimaler Nährboden für Milben und Wanzen, aber auch für verschiedenste Bakterien,
genauso wie auch die Bettwäsche. Was sich eklig anhört, ist jedoch nicht nur unappetitlich,
sondern kann sogar Allergien und ernstzunehmende Erkrankungen verursachen.
Blasenentzündungen oder Magen- und Darmerkrankungen sind nur einige Beispiele dafür und
Grund genug, den Pyjama lieber früher als später zu waschen. Das hat außerdem noch einen
weiteren Vorteil: In einem frischen Schlafanzug schläft es sich ohnehin am besten.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here