Walnussöl gesund und lecker

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Walnussöl gilt unter den Feinschmeckern als edles Öl, da es früher hauptsächlich von Gourmets wertgeschätzt und verwendet wird. Walnussöl ist nicht nur Hochwertig, sondern verfügt über einen besonders einzigartigen Geschmack.

Wie wird Walnussöl hergestellt?

Je nachdem welche Qualität des Öles ist, wird es entweder Kalt- oder Warm gepresst. Sehr günstiges Öl, welches nicht hochwertig ist, wird raffiniert. Das bedeutet eine chemische Herstellung ohne Pressverfahren.

Das Herstellungsverfahren von gesunden Walnussöl ist somit nicht ganz trivial. Die Nusskerne müssen zuerst zwei bis drei Monate gelagert werden. Anschließend vor der eigentlichen Pressung mahlen und danach die Masse vorsichtig rösten. Durch diesen Trick erhält das Öl sein typisches Aroma.

Ganze zwei bis drei Kilogramm Nüsse werden für die Gewinnung von nur einem Liter Öl benötigt. Hauptlieferanten der Nüsse sind Südeuropa, Asien und Nordafrika.

Die Walnuss-Sorten aus Deutschland sind in der Regel zu unergiebig und klein für ein gutes Öl. Außerdem beinhalten sie zumeist zu viel Gerbsäure. Aus dem Haupterzeugerland Frankreich dagegen kommt sehr gutes Walnussöl.

Wofür am besten Walnussöl verwenden?

Walnussöl sollte auf keinen Fall gekocht bzw. Erhitzt werden. Es eigen sich eher zum Zubereiten von Salat mit etwa Cocktailtomaten, Gurke, Croutons und Käse. Gerade in Kombination mit fruchtigen Essigen wie etwa Zwetschgen- oder Himbeeressig zu Rucola oder Feldsalat. Walnussöl zu Rohkost schmeckt übrigens hervorragend. Einen sehr köstlichen Geschmack verleihen ein paar wenige Tropfen des Öles gekochten Nudeln.

Feinschmecker verwenden das Walnussöl zusätzlich zum Aromatisieren von Süßspeisen und Gebäck.

Wozu ist reines Walnussöl gut?

Reines Walnussöl oder Seife auf Basis von Walnussöl eignet sich für trockene Haut, da das Öl gut fettet. Vorsicht jedoch bei der Anwendung: An der Armbeuge vorab testen, ob das Öl gut vertragen wird, da das Walnussöl als Allergien auslösend bekannt ist.

Wo kann günstiges Walnussöl gekauft werden?

Da das Walnussöl unter den Feinschmeckern ein besonders Öl da stellt, ist es jedem Konsumenten selbst überlassen zu unterscheiden was günstig bedeutet. Grundsätzlich kann das Walnussöl in fast jeden Supermarkt erworben werden. Wer jedoch auf Qualität, Nachhaltigkeit und Bio achtet, sollte auf „Meine Öle“ sein Walnussöl bestellen.

Woran erkennen, dass Walnussöl schlecht ist?

Ein ranziges Öl lässt sich am besten an seinem Geruch und seinem Geschmack erkennen. Wie bei den Walnüssen selbst, spuckt man jede Nuss wieder aus, die bereits ranzig schmeckt, sobald die Geschmacksnerven halbwegs noch funktionieren.

Kann der Verzehr von zu viel Walnussöl schädlich sein?

Walnussöl zählt unter die gesündesten Ölvarianten mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (um die 70%). Doch kann ein zu hoher Verzehr oder die ausschließliche Verwendung gesundheitliche Nebenwirkungen verursachen?

Ein Gesundheitsbuch rät zu einer Verzehrempfehlung von maximal einen Teelöffel täglich. Grundsätzlich gilt wie so oft: Die Dosis entscheidet zwischen gut für den Körper oder Gift. Bei einem Walnussöl spielt zudem die Verwendung eine große Rolle. Durch Erhitzen können Gifte für den menschlichen Körper entstehen und ggf. Abführend wirken.

Fazit:

Walnussöl ist ein wahrer Geheimtipp zum Verfeinern von Desserts oder um einen leichten Salat die besondere Würze zu verleihen. Beim Kauf sollte jedoch auf eine gute Qualität des Produktes geachtet werden. Nur eine hochwertige Verarbeitung spricht für ein besonderes Geschmackserlebnis des Walnuss Öles.

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