Gartenpflege – Welcher Rasensamen ist der Richtige?

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Rasenpflege

Immer mehr Personen legen viel Wert auf einen eigenen Garten. Denn hier können sie nicht nur Abstand vom oftmals stressigen Alltag nehmen, sondern sich zeitgleich auch an der Schönheit der Natur erfreuen.

Neben Blumen und Sträuchern stellt auch der Rasen einen wichtigen Bestandteil des Gartens dar. Doch Rasen ist nicht gleich Rasen: So können nicht nur zahlreiche unterschiedliche Rasenarten unterscheiden, sondern auch verschiedene Pflegetipps berücksichtigt werden. Somit wird sich für jedes Grundstück der passende Rasen finden lassen, sodass auch der eigene Garten optimal genutzt werden kann.

gartenrasen

Unterschiedliche Rasentypen im Vergleich

Grundsätzlich kann zwischen den folgenden Rasentypen unterschieden werden:

Zierrasen zeichnet sich durch dichte, saftig grüne Grasnaben aus feinblättrigen Gräsern aus die weder mit Moos noch mit anderen Unkräutern belastet sind. Er ist besonders belastungsempfindlich und pflegeintensiv, kann jedoch auf sämtlichen Böden und an jeglichen Standorten ausgesät werden. Daher eignet er sich besonders für Parkanlagen und Schlossgärten.

Spielrasen ist hingegen besonders robust und absolut pflegeleicht. Dieser Rasen kann durchaus täglich belastet werden und wird dennoch ein saftiges Grün ausstrahlen. Er verträgt viel Sonnenlicht und Trockenheit, sollte jedoch nicht in schattigen Bereichen gesät werden. Er wird vor allem in Hausgärten und/ oder im öffentlichen Bereich eingesetzt. Wer genau diesen Rasen möchte braucht natürlich dazu den passenden Rasensamen.

Der Sportrasen zeichnet sich durch eine besonders dichte und robuste Nabe aus was den Rasen vor allem für Sportbereiche besonders attraktiv macht. So wird die Rasenfläche auch bei besonderer Belastung dauerhaft grün und gesund aussehen. Sportrasen wird oftmals beim Fußball und/ oder Golfen eingesetzt.

Schattenrasen wird bevorzugt unterhalb von anderen Gewächsen und/ oder hinter Gebäuden gesät. Obwohl sich in diesem Rasen – wegen des geringen Lichteinfalls – kaum Moose und Unkräuter ansiedeln bedarf er eine intensive Pflege. So sollte dieser Rasen ausreichend gewässert und gedüngt, jedoch nicht allzu kurz geschnitten, werden.

Passende Aussaat – Perfektes Ergebnis

Damit der gewünschte Rasen optimal gedeihen kann sollten grundsätzliche Dinge beachtet werden: 

Die Aussaat der Samen sollte immer in frostfreien und möglichst feuchten Zeiten erfolgen. Besonders günstig sind demnach die Monate März/ April und September/ Oktober. Um den Samen eine bestmögliche Grundlage bieten zu können sollte der Boden zunächst aufgelockert und leicht befeuchtet werden. Nach der Aussaat kann die Erde wieder vorsichtig begradigt werden. Wichtig ist, dass der Boden in den folgenden Wochen immer ausreichend befeuchtet ist – nur so können die Samen optimal sprießen und sich zu einer geschlossenen Rasenfläche entwickeln.

Der erste Rasenschnitt sollte nicht vor etwa 4-6 Wochen erfolgen. Denn erst dann werden die Halme fest mit dem Boden verankert sein, sodass der Rasen nur auf die gewünschte Länge gekürzt – und nicht aus dem Boden gezogen – wird.

Langfristige Rasenpflege für eine optimale Optik

Damit der Rasen langfristig gesund bleibt und sich optimal entwickeln kann sollten die Flächen möglichst 2 mal im Jahr gedüngt werden. Nur so wird der Rasen ausreichend mit Mineralstoffen und Nährstoffen versorgt um auch den stärksten Ansprüchen widerstehen zu können.

Grundsätzlich ist das Anlegen und Pflegen einer Rasenfläche nicht mit viel Arbeit verbunden. Jedoch sollte man sich im Vorfeld intensiv über die gewünschte Rasenart informieren um dem Boden auch die bestmöglich Pflege zukommen zu lassen.

Erst dann kann der Rasen auch langfristig den eigenen Erwartungen entsprechen und dann für viel Freude bei den Besitzern bzw. Nutzern sorgen.

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