Die Top 6 bekanntesten Berliner Sportclubs

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Berlin gehört zu den bedeutendsten Sportstädten Deutschlands. Bereits 1936 wurden an der Spree die Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Heute gilt Berlin vor allem als Fußball-Hochburg: WM-Finale 2006, Champions-League-Finale 2015 und seit 1985 das alljährliche DFB-Pokal-Endspiel. Doch in der Hauptstadt ist nicht nur die Welt zu Gast bei Freunden. Diese sechs Berliner Sportclubs sind hier zu Hause!

Hertha BSC: Die Alte Dame erobert Europa

„Nur nach Hause gehen wir nicht“, lautet die bekannte Stadionhymne von Frank Zander. In der vergangenen Saison gab es tatsächlich keinen Grund, verfrüht das Olympiastadion zu verlassen. Hertha BSC beendete die Fußball-Bundesliga-Spielzeit auf Platz 6 und sicherte sich so die Teilnahme an der Europa League. Nur auf einen Pokalsieg im eigenen Stadion wartet der zweimalige Deutsche Meister (1930, 1931) nach wie vor.

1. FC Union Berlin: Die Eisernen klopfen an der Bundesliga-Tür

Der 1. FC Union Berlin und das Stadion An der Alten Försterei genießen Kultstatus. In der vergangenen Saison klopften die Eisernen an der Bundesliga-Tür und verpassten die Relegation als Tabellenvierter denkbar knapp. 2017/18 geht Union in die neunte Zweitligasaison in Folge und gilt als heißer Anwärter auf den Aufstieg. Größter Erfolg: 2001 stand man in Berlin im DFB-Pokal-Finale.

BFC Dynamo: Vom DDR-Spitzenverein zum Problemklus

Der BFC Dynamo holte eins zehn Meistertitel und avancierte damit zu einem der erfolgreichsten Clubs der DDR-Oberliga. Sogar im Europapokal der Landesmeister konnten die Berliner für Furore sorgen. Nach der Wende ging es allerdings bergab, wenngleich sich der Verein inzwischen auf dem Weg der Besserung befindet. Zuletzt gelang in der Regionalliga Nordost (4. Liga) der Klassenerhalt.

Eisbären Berlin: Hey, wir woll’n die Eisbär’n sehn!

Die Eisbären Berlin sind der ganze Stolz der Hauptstadt. Schließlich konnte sich der Eishockey-Traditionsclub in den vergangenen Jahren zum DEL-Rekordmeister krönen. Das Gründungsmitglied hat inzwischen sieben Titel zu Buche stehen – plus dem Gewinn der European Trophy 2010. In der vergangenen Saison konnten sich die Eisbären über Umwege für die Play-offs qualifizieren, erst im Halbfinale gegen München war Endstation.

Alba Berlin: Basketballverein mit den meisten Mitgliedern

Acht Meisterschaften, neun Pokalsiege, durchgehend seit der Gründung 1991 in der Basketball-Bundesliga (BBL) am Start: Ohne Alba Berlin wäre diese Sportart um eine Attraktion ärmer. Das Team von der Spree gilt als der mitgliederstärkste deutsche Basketballclub und spielt in der Mercedes-Benz Arena nahezu bei jeder Partie vor vollem Haus. In der vergangenen BBL-Saison reichte es immerhin für das Play-off-Viertelfinale.

Füchse Berlin: Die Handball-Helden von der Spree

Früher waren die Reinickendorfer Füchse eine relativ große Nummer im Fußball, heute konzentrieren sich die Fans vor allem auf die Handballabteilung. Den Männern gelang 2007 der Aufstieg in die Beletage und bis heute konnten sie sich oben halten. Mehr noch: Die Füchse Berlin belegten in den vergangenen acht Spielzeiten immer einen einstelligen Tabellenplatz, wurden 2016/17 sogar Vierter.

Unser Fazit:

Berlin blickt in eine rosige Sport-Zukunft. Während die Hertha Europa in Angriff nimmt, gilt Union als ernstzunehmender Aufstiegskandidat. Auch in den anderen Volkssportarten kann die Hauptstadt mit attraktiven Teams aufwarten. Die Eisbären (Eishockey) und Alba (Basketball) sind bekennende Titeljäger, während sich die Füchse (Handball) längst im Oberhaus etabliert haben.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

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