Die fünf wichtigsten Tipps für gesunde Zähne

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Die eigenen Zähne gesund erhalten, wie macht man es?

Tipp 1: Regelmäßige Zahnpflege

Schon Kleinkinder werden daran gewöhnt, sich früh und abends die Zähne zu putzen. Dabei wird oft der Fehler gemacht, zu intensiv zu schrubben. Eine harte Zahnbürste, verbunden mit langer Putzzeit, führt zu einem Abrieb von Zahnschmelz. An prominenten Stellen der Zähne wird die schützende Schmelzschicht abgescheuert. Es entsteht eine mikroskopisch raue Außenschicht, die einen Angriffspunkt für schädliche Bakterien begründet. Besser mit weicher Bürste gründlich putzen. Ähnliche Folgen haben zu lasche Handhabung der Zahnreinigung. Man hat keine Zeit, putzt flüchtig und vernachlässigt die hinteren Zähne. Dagegen hilft eine Sanduhr, die zuverlässig drei Minuten herunterzählt. Für besonders enge Zahnzwischenräume empfiehlt sich der Gebrauch von Zahnseide. Man braucht hierfür etwas Übung. Vorsicht bei sehr eng stehenden Zähnen. Schnell schnappt die Seide auf das Zahnfleisch und führt zu Verletzungen. Wer das nicht riskieren möchte, besorge sich in der Apotheke die kleinen Interdental-bürsten. Zudem ist natürlich auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung zu empfehlen.

Tipp 2: Vermeiden von Zucker und zuckerhaltigen Getränken

Kaffee- und Teetrinker kennen das: Verfärbungen der Zähne. Doch sind diese nicht so schlimm, wie das, was der Zucker dieser Getränke anrichtet. In flüssiger Form gelangt der Säurebildner in jeden Zwischenraum und entwickelt dort einen Nährboden für sehr verdeckte kariöse Stellen im Zahn. Besonders gefürchtet sind diese im Bereich der Zahntaschen. In dem Zwischenbereich zwischen Zahnfleisch und Zahnhals nisten sich Fäulnisstellen ein, die selbst ein erfahrener Zahnarzt nicht immer gleich erkennt! Eine Alternative zu Zucker sind Süßstoff oder Birkenzucker. Ganz vermeiden sollte man stark gezuckerte Limonaden und Säfte.

Tipp 3: Regelmäßige Kontrolle vom Zahnarzt

Nicht nur wegen des Stempels im Bonusheft ist einmal im Jahr die Durchsicht für das Gebiss Pflicht. Kleine Defekte können so im Anfangsstadium gestoppt werden. Die professionelle Zahnreinigung sowie das Entfernen von Zahnstein erhalten die Gesundheit der Zahnsubstanz. Schmerzhafte Löcher, eitrige Wundherde und Entzündungen in der Mundhöhle können so vermieden werden. In früheren Zeiten konnte ein fauler Zahn den frühen Tod bringen! Heute kann sogar etwas für besonders empfindliche Zähne getan werden: Eine abschließende Versiegelung nach der Behandlung schützt nicht nur den Zahnschmelz, es hilft auch, sensible Schmerzempfindungen bei heiß, kalt, süß oder sauer zu lindern.

Tipp 4: Auf die Ernährung kommt es an

Ab und zu ein Stückchen Schokolade oder Kuchen sind nicht schlimm für unsere Kauwerkzeuge, allerdings darf es nicht zu oft sein! Zucker mögen auch die Bakterien. Deshalb sollte man auf gesunde Produkte und gesunder Ernährung setzen. Vollkornbrot statt Weißbrot, Gemüse und Obst statt Schokoriegel. Man kann sich ein Schälchen mit Möhrenstückchen und Nüssen bereitstellen. Die helfen über den Heißhunger nach Süßem hinweg. Die Verwendung von kalt gepressten Speiseölen wie Leinöl pflegt den Zahn und dämpft den Appetit. Ein zahnreinigender Kaugummi kräftigt nebenbei die Kaumuskulatur.

Tipp 5: Parodontose vorbeugen

Eine häufig unterschätzte Gefahr ist der Rückgang des Zahnfleisches. Das bedingt eine Lockerung der Wurzel, nicht zu vergessen eine Freilegung des Zahnhalses und der damit verbundenen Übersensibilität. Schonende Pflege mit einer elektrischen weichen Zahnbürste massiert die betroffenen Partien der Kauleisten. Die richtige Zahncreme und Mundspülungen helfen hier. Eine Beratung mit dem Dentisten über die Behandlung ist sinnvoll.

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