Der Gebrauchtwagen Markt boomt in Deutschland

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Seit Jahren wächst der Verkauf von Gebrauchtwagen. Die Deutschen scheinen ein immer größeres Interesse daran zu haben, Altfahrzeuge zu übernehmen, anstatt sich Neuwagen anzuschaffen. Die Nachfrage steigt und die durchschnittliche Standzeit in den Autohäusern verringert sich. Insgesamt wird der Markt für Zweit- und Drittwagen doppelt so groß geschätzt wie der Neuwagenmarkt und es gibt weitaus mehr Besitzer von Altfahrzeugen als von Neufahrzeugen. Nicht jeder kann sich ein neues Auto frisch vom Band leisten oder bevorzugen für ihre ersten Fahrversuche ein billigeres Modell.

Wichtig beim Gebrauchwagenkauf

Jedoch sind nicht alle Autos gleich beliebt oder verkaufen sich gleich. Die Besitzumschreibungen bei Lastwagen, Nutzfahrzeugen und Zugmaschinen ist besonders hoch. Neue Daten vom Kraftfahrt-Bundesamt zeigen besonders viele Weiterverkäufe von Freizeitfahrzeugen wie Caravans und Reisemobile. Bei SUVs und Geländewagen gibt es ein großes Angebot, es lohnt sich gerade jetzt, hier zuzuschlagen.

autoverkaufDas Angebot an Dieselmodellen steigt seit geraumer Zeit. Ob es nun an einem drohenden Verbot liegt oder an den geschönten Schadstoffbilanzen; es werden weit mehr Dieselfahrzeuge feilgeboten als zuvor. Die Besitzer von Dieselfahrzeugen reagieren auf die Ereignisse der letzten Monate und Jahre, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ein Verbot der Selbstzünder auch sein mag.

Allgemein scheinen sich Kleinwagen und kompakte Fahrzeuge besser zu verkaufen als andere PKWs. Online-Händler ließen über ihre Zahlen verlautbaren, dass besonders Mercedes, VW und Audi gefragt sind. Benziner und Dieselmotoren sind gleichermaßen beliebt. Wie schon erwähnt, gibt es bei den Selbstzündern ein größeres Angebot. Benziner sind mittlerweile aber auch etwas teuer im Vergleich.

3 Tipps die man beachten sollte

1. Beim Händler kaufen

Händler von Gebrauchtwagen haben nicht immer den besten Ruf. Trotzdem gibt es gute Gründe, sie einem Privatverkäufer vorzuziehen. Beim Kauf vom Privatmann nämlich gehört das Altfahrzeug ganz einem selbst – mit allen Schäden und Mängeln. Für Defekte muss der Verkäufer nicht gerade stehen. Selbst wenn der Wagen eine Sekunde nach dem Besitzerwechsel auseinander fliegt, hat der neue Besitzer das Nachsehen. Der Autohändler hingegen haftet für die Schäden, selbst wenn er von ihnen nichts weiß. Diese Haftung gilt für ein ganzes Jahr. Und damit ist der Käufer auf der sicheren Seite. In Berlin gibt es zahlreiche Autohäuser, die einen Gebrauchten verkaufen. Einen bekannter Händler finden sie hier.

2. Alles im Vertrag festhalten

Was auch immer im Nachfolgendem an Schaden entsteht: Solange der Händler im Vertrag nicht angibt, dass damit alles okay war, kann der Käufer den Autohändler nicht haften lassen. Bei einem Richter bringen die Worte: „Aber er versicherte mir …“ nichts. Es muss schwarz auf weiß im Vertrag stehen. Behauptet der Händler, der Kilometerstand betrüge so und so viel, bringt es nichts, später herauszufinden, dass er gelogen hatte – wenn es nicht eindeutig im Vertrag festgehalten wurde.

3. Tachometer genauer überprüfen

Nirgends wird so viel geschwindelt wie beim Kilometerstand. Es handelt sich um eine leider bewährte Methode, die Zweitbesitzern teuer zu stehen kommt. Daher sollten Rechnungen von Reparaturen, AU- und TÜV-Berichte genauer betrachtet werden. Auch der Ölwechselaufkleber und das Inspektionsheft. Treten hier Unstimmigkeiten auf, wurde der Tacho wahrscheinlich manipuliert.

Fazit

Es lohnt sich gerade jetzt, Gebrauchtwagen zu verkaufen oder sich einen zuzulegen. Besonders, wenn man an Dieselmotoren interessiert ist. Dabei sollte man sich lieber an seriöse Autohändler und Autohäuser wenden, anstatt irgendwo in Berlin auf der Straße zu kaufen. Was die eigenen Rechte angeht, hat man hier mehr Sicherheit.

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