5 Tipps die man als Vermieter beachten sollte

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Tipps für Vermieter

Als Vermieter gibt es wichtige Punkte auf die man achten sollte. Gerade wenn man von jetzt auf gleich das erste Mal vermietet, muss man folgende Tipps für sich nutzen. Leider kann man in der heutigen Zeit viel falsch machen, weshalb es wichtig ist, sich über einige Punkte im Klaren zu sein.

Immer auf die Mieter achten, die sich für ein Objekt bewerben

Wir leben in einer Zeit, wo immer mehr Menschen Immobilien als Wertanlagen ansehen und darin investieren. Wir leben aber auch in einer Zeit, wo man sehr viel über Mietnomaden zu hören bekommt. Daher ist es wichtig, sich den potentiellen Mieter genauer mieter achtenanzuschauen. Gerade Privateigentümer sollten sich diese Mühe machen, um zusätzliche Kosten vermeiden zu können.

Somit sollte man sich den eventuellen Mieter lieber selbst anschauen. Er muss vor allem in die soziale Struktur der Immobilie passen. Sprich: Hat man ein Mehrfamilienhaus gekauft, wo überwiegend Senioren wohnen, passt eine Familie mit Kindern dort nicht so gut hinein. Um nur ein Beispiel zu nennen! Natürlich muss der Vermieter auch ein Auge darauf haben, ob die Mieter sich auch die Monatsmiete leisten können. Gehaltsnachweise sollten vorgelegt werden. Dazu kann der Vermieter eine Bonitätsauskunft anfordern und sich eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vorlegen lassen.

Sicherlich bieten diese Unterlage nicht die 100 prozentige Garantie vor Mietbetrügern, aber sie geben doch eine gewisse Sicherheit. Vor allem dann, wenn man sich vor Mietausfällen schützen möchte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch zusätzlich die Mietausfallversicherung abschließen.

Immer alles schriftlich festhalten

Manche Menschen sind einem Vermieter auf Anhieb sympathisch. Aber doch sollte man hier keine mündlichen Absprachen treffen oder sich auf mündliche Zusagen verlassen. Der Mietvertrag ist durch noch so schöne Worte nicht zu ersetzen und ein Muss. Der Vermieter mietvertragmuss den Mietvertrag abschließen, um viele verschiedene Punkte schriftlich festhalten zu können. So zum Beispiel die Miethöhe, die Regeln zur Tierhaltung oder für die Mieterhöhung, ebenso Sicherheitsleistungen und mehr. Ganz wichtig ist in dem Mietvertrag auch eine Klausel für die Untervermietungserlaubnis. Der Anwalt kann bei einem Mietvertrag sehr hilfreich sein. Dank ihm werden Vermieter keine wichtigen Klauseln vergessen und sind für die Zukunft gut abgesichert.

Einen Architekten mit dem Ausmaß beauftragen

Vermieter sollten von einem Architekten das Haus oder die Wohnung genau nachmessen, sozusagen ein Aufmaß erstellen lassen. Natürlich gibt es für den neuen Vermieter von aufmaß berechnendem ehemaligen Besitzer Unterlagen für das Haus. Aber es kann nachträglich noch etwas verändert worden sein, so dass die Maße gar nicht mehr stimmen. Für den Mietvertrag und für die Versicherung jedoch ist ein Ausmaß enorm wichtig. Mit dem genauen Ausmaß sparen die neuen Mieter vielleicht Nebenkosten ein, weil die Maße anders ausfallen, als vorab angegeben. Natürlich kann es auch umgekehrt sein. Wäre das Ausmaß größer als bisher festgehalten, werden natürlich die Nebenkosten höher ausfallen können. Die Kosten für das Ausmaß sind nicht sonderlich hoch und vor allem weiß der Vermieter dann über die Maße bescheid und kann dementsprechende Angaben machen.

Die Kaution

Die Kaution ist ein wichtiger Punkt. In der Regel sind 3 Monatsmieten als Kaution gängig. Aber jeder Vermieter hat selbst in der Hand, mit welcher Summe er sich absichern möchte. Reicht ihm vielleicht schon eine Monatsmiete oder aber auch 2? Die Kaution ist etwas, auf das man auf jeden Fall als Vermieter nicht verzichten solle. Denn wenn die Mieter Schäden in der Wohnung verursachen, sind diese Schäden wenigstens mit der Kautionssumme abgedeckt. Dies sorgt dafür, dass man es als Vermieter später leichter hat und einfach die Behebung der Schäden mit der Kaution verrechnet. Meist bekommen die Vermieter dann noch einen Rest-Teil der Kaution wieder oder aber müssen noch etwas dazu zahlen. Fakt ist Kautionaber, mit der Kaution ist ein Vermieter schon ein wenig auf der sicheren Seite.

Die Kaution muss unbedingt im Mietvertrag aufgeführt werden. Das Geld muss auf einem Konto hinterlegt werden, denn das Geld dient der späteren Sicherheit und darf nicht ausgegeben werden. Die Mieter bekommen die gesamte Summe wieder, wenn die Wohnung oder das Miethaus in einem einwandfreien Zustand verlassen wird.

Sollte eine Kautionsbürgschaft übernommen werden, bekommt der Vermieter eine Bürgschaftsurkunde, die aber den gleichen Schutz bietet.

Möchte ein Mieter die Kaution in Raten abtragen, sollte der Vermieter immer ein Schriftstück durch seinen Anwalt aufsetzen lassen, um sich gut abzusichern. Nur so weiß man, dass der Mieter die Kautionsraten auch wirklich trägt.

Die Versteuerung beachten

Der Vermieter hat natürlich nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Die eine Pflicht besteht darin, die gemeldeten, nicht vom Vermieter verursachten Schäden, schnell und fachgerecht entfernen zu lassen. Aber er muss auch an die Versteuerung der Mieteinnahmen denken. Liegt die Summe unter dem steuerlichen Freibetrag, muss keine Versteuerung erfolgen. Liegt man über dieser Summe, wird die Versteuerung nötig. Am besten sucht man sich als Vermieter einen Steuerberater, der sich mit allen Gesetzen auskennt. Somit wird man nie übersehen, dass Steuern fällig sind und hat auch ein Auge darauf, was man zu zahlen hat. Da der Steuerberater abgesetzt werden kann, hat man hier eine gute Hilfe an seiner Seite, deren Einsatz sich lohnt.

Fazit

Diese 5 Tipps sind für Vermieter wirklich wichtig. Denn was würde man ohne die Kaution machen, wenn Schäden hinterlassen werden und der Mieter diese nicht zahlt? Man müsste vor Gericht gehen. Was würde man für Fehler begehen, wenn man die Klauseln im Mietvertrag nicht mit seinem Anwalt abspricht und festlegt? Wer diese wenigen Tipps für sich nutzt, wird vieles richtig machen und sich gut absichern können.

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